INQA-COACHING · FÖRDERUNG · UNTERNEHMENSENTWICKLUNG

Was kann man mit 12 Coaching-Tagen verändern?

Zwölf Coaching-Tage klingen zunächst nach viel Zeit.

Gleichzeitig sind zwölf Tage erstaunlich schnell vorbei, wenn ein Unternehmen versucht, Führung, Prozesse, Kommunikation und Zusammenarbeit gleichzeitig zu verändern.

Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht: Wie viel kann man in zwölf Tagen bearbeiten?

Sondern: Welches Thema ist wichtig genug, um innerhalb dieser Zeit eine spürbare Veränderung anzustoßen?

Auf einen Blick
Bis zu 12 Coaching-Tage
für einen begleiteten Veränderungsprozess
80 % Förderung
der förderfähigen Beratungskosten
Bis zu 7 Monate
Zeit für Erprobung und Umsetzung
Mit Beteiligung der Beschäftigten
Lösungen entstehen nicht nur am Schreibtisch

KEIN 12-TÄGIGES SEMINAR

Die eigentliche Veränderung passiert zwischen den Coaching-Terminen

Ein INQA-Coaching bedeutet nicht, dass zwölf Tage hintereinander ein Berater im Unternehmen sitzt und anschließend einen fertigen Maßnahmenplan übergibt.

Die Coaching-Tage können innerhalb des vorgesehenen Zeitraums verteilt werden.

Zwischen den einzelnen Terminen passiert ein wesentlicher Teil der eigentlichen Veränderung: Lösungen werden ausprobiert, Erfahrungen gesammelt und nächste Schritte vorbereitet.

Genau darin liegt eine Stärke des Formats.

Ein Unternehmen bekommt dadurch nicht nur Zeit zum Nachdenken, sondern auch Zeit zum Erproben.

WAS SICH KONKRET BEARBEITEN LÄSST

Sechs typische Veränderungsfelder

01

Arbeitsabläufe vereinfachen

In vielen Unternehmen entstehen Probleme nicht durch mangelnden Einsatz, sondern durch unnötig komplizierte Abläufe.

Informationen werden mehrfach erfasst. Zuständigkeiten sind unklar. Freigaben dauern zu lange. Wissen liegt bei einzelnen Personen.

Ein Coaching-Prozess kann helfen, zunächst sichtbar zu machen, wie die Arbeit tatsächlich abläuft.

Danach lässt sich gemeinsam klären, welche Schritte wirklich notwendig sind, wo Verantwortlichkeiten fehlen und welche Abläufe einfacher gestaltet werden können.

02

Verantwortung besser verteilen

Ein häufiges Problem wachsender Unternehmen lautet: Zu viel läuft über wenige Personen.

Die Geschäftsführung entscheidet fast alles. Führungskräfte bleiben im Tagesgeschäft hängen. Mitarbeitende warten auf Freigaben.

Dann geht es nicht einfach darum, „mehr zu delegieren“.

Zunächst muss geklärt werden, wer welche Verantwortung trägt, welche Entscheidungen selbstständig getroffen werden können und wo Führung tatsächlich entscheiden muss.

03

Zusammenarbeit verbessern

Manchmal funktionieren einzelne Teams gut, aber die Zusammenarbeit zwischen ihnen nicht.

Vertrieb, Produktion, Verwaltung oder Führung verfolgen ihre Aufgaben, doch an den Schnittstellen entstehen Verzögerungen und Missverständnisse.

Im Coaching kann geklärt werden, wo Reibungsverluste entstehen, welche Informationen fehlen und welche Vereinbarungen die Zusammenarbeit verbindlicher machen.

04

Digitalisierung sinnvoll vorbereiten

Digitalisierung bedeutet nicht automatisch, neue Software einzuführen.

Ein schlechter Prozess bleibt häufig auch digital ein schlechter Prozess.

Deshalb sollte zuerst geklärt werden, was überhaupt verbessert werden soll, welche Arbeitsweise künftig möglich sein soll und welche Informationen tatsächlich benötigt werden.

Erst danach ist die Frage sinnvoll, welche digitale Unterstützung dazu passt.

05

Wissen im Unternehmen sichern

Erfahrene Mitarbeitende kennen Abläufe, Kunden, Besonderheiten und informelle Lösungen, die oft nirgends dokumentiert sind.

Wenn dieses Wissen nur bei einzelnen Personen liegt, entsteht Abhängigkeit.

Ein Coaching-Prozess kann helfen, kritisches Wissen sichtbar zu machen, weiterzugeben und so zu organisieren, dass es auch künftig verfügbar bleibt.

06

Führung neu ordnen

Auch Führung lässt sich innerhalb eines solchen Prozesses konkret bearbeiten.

Zum Beispiel wenn Führungsrollen neu entstehen, Verantwortlichkeiten unklar bleiben, Entscheidungen immer wieder eskaliert werden oder Mitarbeitende mehr Eigenverantwortung übernehmen sollen.

Die entscheidende Frage lautet dabei nicht: Welche Führungsmethode ist modern?

Sondern: Welche Führung braucht dieses Unternehmen unter seinen tatsächlichen Bedingungen?

MIT
den Menschen, die später damit arbeiten

BETEILIGUNG

Warum die Mitarbeitenden eine wichtige Rolle spielen

Ein wesentlicher Unterschied des INQA-Coachings besteht darin, dass Veränderungen nicht ausschließlich zwischen Geschäftsführung und Coach entwickelt werden.

Die Beschäftigten werden aktiv beteiligt.

Das ist kein Selbstzweck.

Menschen, die täglich mit einem Prozess arbeiten, sehen häufig Probleme, die auf einem Organigramm oder in einer Prozessbeschreibung nicht sichtbar werden.

Sie wissen, wo etwas unnötig kompliziert ist, wo Informationen fehlen, wo gute Lösungen bereits informell existieren und welche Veränderung im Alltag wahrscheinlich funktionieren wird.

Genau dieses Wissen sollte genutzt werden.

REALISTISCHE ERWARTUNGEN

Was zwölf Coaching-Tage nicht leisten können

Zwölf Coaching-Tage können keine jahrelang gewachsene Unternehmenskultur vollständig verändern.

Sie lösen nicht automatisch jeden Konflikt.

Und sie ersetzen nicht die Verantwortung der Geschäftsführung, Entscheidungen anschließend wirklich umzusetzen.

Was sie aber leisten können, ist häufig entscheidender:

Ein wichtiges Problem wird klarer.

Die richtigen Menschen kommen miteinander ins Gespräch.

Verantwortlichkeiten werden sichtbar.

Lösungen werden gemeinsam entwickelt.

Neue Arbeitsweisen werden ausprobiert.

Und das Unternehmen lernt, Veränderungen zunehmend selbst weiterzuführen.

DIE RICHTIGE LEITFRAGE

Die wichtigste Entscheidung fällt vor dem ersten Coaching-Tag

Wer gleichzeitig Digitalisierung, Führung, Personalgewinnung, Kommunikation, Prozesse und Unternehmenskultur vollständig verändern will, wird zwölf Tage sehr schnell verbrauchen.

BEISPIEL 01

Auftragsbearbeitung

Wie können wir unsere Auftragsbearbeitung so organisieren, dass weniger Rückfragen über die Geschäftsführung laufen?

BEISPIEL 02

Führung

Wie verteilen wir Verantwortung so, dass unsere Führungskräfte wieder tatsächlich führen können?

BEISPIEL 03

Wissenssicherung

Wie können wir Wissen sichern, bevor erfahrene Mitarbeitende das Unternehmen verlassen?

Je konkreter die Ausgangsfrage ist, desto größer ist die Chance, dass aus zwölf Coaching-Tagen eine Veränderung entsteht, die noch lange danach wirkt.

80 %
Förderung
der förderfähigen Beratungskosten im Rahmen von INQA-Coaching

FÖRDERUNG & WIRKUNG

Die Förderung macht Beratung günstiger. Entscheidend bleibt die Wirkung.

Die Förderung ist attraktiv: Bis zu zwölf Coaching-Tage können im Rahmen von INQA-Coaching gefördert werden.

Der eigentliche Wert entsteht jedoch nicht durch die Förderung.

Er entsteht dann, wenn ein Unternehmen nach dem Coaching klarer entscheidet, einfacher arbeitet und Veränderungen eigenständiger weiterführen kann.

Genau daran sollte man am Ende messen, ob die zwölf Tage sinnvoll genutzt wurden.

INQA-Coaching

Fördervoraussetzungen, Ablauf und Förderhöhe verständlich erklärt.

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Prozessberatung

Wenn Abläufe, Verantwortlichkeiten und Zusammenarbeit gemeinsam betrachtet werden müssen.

Zur Prozessberatung →

Organisationsentwicklung

Wenn Strukturen, Führung und Zusammenarbeit nachhaltig weiterentwickelt werden sollen.

Zur Organisationsentwicklung →

HÄUFIGE FRAGEN

12 Coaching-Tage im INQA-Coaching – häufige Fragen

Nein. Der Coaching-Prozess kann sich über mehrere Monate erstrecken. Dadurch können zwischen den Terminen Veränderungen praktisch erprobt und Erfahrungen in den nächsten Coaching-Schritt einbezogen werden.

Nein. Zwölf Tage reichen nicht aus, um alle Themen eines Unternehmens gleichzeitig grundlegend zu verändern. Sie können aber ausreichen, um ein klar abgegrenztes und wichtiges Veränderungsthema strukturiert zu bearbeiten und konkrete Verbesserungen anzustoßen.

Geeignet sind unter anderem Arbeitsorganisation, Prozesse, Verantwortlichkeiten, Zusammenarbeit, Führung, Digitalisierung, Wissenssicherung oder andere Herausforderungen des betrieblichen Wandels. Entscheidend ist eine konkrete Ausgangsfrage.

Ja. Die Beteiligung der Beschäftigten ist ein wesentlicher Bestandteil von INQA-Coaching. Dadurch fließen praktische Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag direkt in die Entwicklung der Lösungen ein.

Im Rahmen von INQA-Coaching können 80 Prozent der förderfähigen Beratungskosten übernommen werden. Die verbindliche Förderprüfung erfolgt über eine zuständige INQA-Beratungsstelle.

IHR VERÄNDERUNGSTHEMA

Welches Thema hätte in Ihrem Unternehmen den größten Hebel?

Im kostenfreien Erstgespräch können wir zunächst gemeinsam einordnen, wo Sie stehen, welches Thema besonders relevant ist und ob INQA-Coaching grundsätzlich zu Ihrem Vorhaben passen könnte.

Die verbindliche Förderprüfung erfolgt anschließend über eine zuständige INQA-Beratungsstelle.